Anlagenbau -- hier: Gestaltung von Bahnhöfen
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Modellbahn - Anlagenbau

hier: Die Gestaltung von Bahnhöfen und Güterbahnhöfen


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Inhaltsverzeichnis:

- Einführung

- Gestaltung von Nebenbahnhöfen

- Gestaltung von Güterbahnhöfen







Einführung
    Nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung Deutschland sind Bahnhöfe Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen oder mit Gleiswechsel wenden dürfen. Ein Bahnhof muss somit durch seine wegführenden Strecken mit einem oder mehreren Netzen verbunden sein.

    Die platzsparendsten Bahnhöfe sind sog. kleine Endbahnhöfe von Bahnstichstrecken. Sie benötigen nur einer wegführenden Strecke. Sie sind somit nur einhüftig an das Schienenverkehrsnetz angeschlossen. Der Endbahnhof ist auch für Modellbahner ein sehr interessanten Dioramateil. Die meisten Bahnhöfe oder Haltestellenpunkte sind aber sog Zwischenbahnhöfe, die in einem Hauptstrecken oder Nebenstreckennetz liegen.

    Es gibt aber auch in großen Städten sog. Sackbahnhöfe oder auch Kopfbahnhöfe. Hier fürt die Hauptstrecke hinein - und auch wieder auf demselben Wege hinaus. Die meisten Kopfbahnhöfe entstanden um 1850. Durch diese Bauform konnten Bahnhöfe sehr weit Richtung Stadtzentrum gebaut werden (München, Berlin, Frankfurt).

    Die Gestaltung von Bahnhofsbereichen ist somit eine zentrale Aufgabe des Modellbahners. Der Hauptbahnhof bzw auch die Nebenbahnhöfe auf einer Modellbahn sind immer Blickfang und auch Aushängeschild der Modellbahnanlage. Dabei kommt es keineswegs nur auf die Gleisplanung an. Nein, auch der Bahnhof slebst und das Bahnhofsumfeld gehörden zum intensiven Gestaltungsumfeld. Als erstes wollen wir uns verschiedene Bahnhöfe bzw. das Bahnhofsumfeld ansehen, um eine Vorstellung von Bahnhöfen in der Natur zu bekommen.


       
Bahnhofs-Impressionen


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Bahnhof-Weikersheim   Bahnhof-Weikersheim   Bahnhof-Weikersheim   Bahnhof-Weikersheim   Bahnhof-Weikersheim   Bahnhof-Weikersheim







Der Bahnhof
    Wir wollen uns als erstes mit der Gestaltung von sog. Nebenbahnhöfen befassen. Die Hauptbahnhöfe folgen dann im nächsten Schritt. Für die meisten Modellbahner sind in der Regel die Nebenbahnhöfe interessanter als Hauptbahnhöfe von Großstäden, die mit Ihren Gleisanlagen die kleineren und mittleren Modellbahnanlagen überfordern. Hinzu kommt, dass viele Modellbahner mehr eine Landschaftsanlage bevorzugen, als eine ausgerpägte Hauptbahnhofsatmosphäre mit Rangierbahnhof, der ja meistens am Hauptbahnhof mit angesiedelt ist.

    Wer einen Bahnhof aufbauen möchte, der Realistisch und einen Fahrbetrieb und mit Spielspass ermöglicht, sollte dies bereits bei der Planung der Anlage berücksichtigen. Ein wichtiger Hinweis sei hier gestattet. In Deutschland werden Bahnhöfe durch die Eisenbahnbau-- und -betriebsordnung genormt.


    Nebenbahnhof auf eingleisiger Strecke
    Dieser Bahnhofstyp ist mit der am häufigsten anzuteffenden Bahnof auf den kleinen Modellbahnanlagen. Er ist platzschonend und ist dennoch ein attraktiver Mittelpunkt der Modellbahnanlage. An diesem Punkt muss bereits erwähnt werden, dass hier nicht die Gleisgestaltung, sondern vor allem das Bahnhofsgebäude in den Vordergrund tritt und deshalb einer besonderen Auswahl bedarf. Wir haben uns hier mal der Firma Faller bedient und ihre Angebote an Nwebenbahnhöfeb Nebenbahnhöfen durchsucht. Dabei haben wir insbesonder für diesen Bahnhofstyp nachfolgende Bahnhöfe heraus gesucht.

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    Reale Bahnhöfe
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    Nebenbahnhof-Real
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    Nebenbahnhof auf zweigleisiger Strecke


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    Reale-Bahnhöfe
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    Nebenbahnhof-zweigleisig Systembild
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    Bahnhof an mehrgleisiger Strecke
    Bahnhöfe an mehrgleisigen Strecken sind meist Stadtbahnhöfe oder Großstadtbahnhöfe. Bahnhöfe an mehrgleisigen Strecklen sind stark frequentiert und damit muss auch die Infrastruktur entsprechend auf hohen Niveau angepasst werden. Stadtbahnhöfe sind heute nicht nur Zu- und Aussteigebereiche für Passagiere, sondern auch Einkaufszentrum und Logistikbereich.

    Hauptbahnhof     
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    Reale-Hauptbahnhöfe
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    Hauptbahnhof mehrgleisig
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Güterbahnhöfe


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Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof

Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof   Güterbahnhof

    Die Gestaltung von Güterbahnhöfen hängt natürlich eng mit dem Hauptbahnhof zusammen. Meistens sind bei mittleren Bahnhöfen daneben auch kleinere Güterbahnhöfe zu finden. In Großstädten sind die Gütebahnhöfe eigene Anlagen, die getrennt vom Hauptbahnhof sind. Wir werden uns hier zuerst mit kleineren Güterbahnhöfen beschäftigen, da diese sowohl in kleine als auch mittlere Anlagen hervorrragend integriert werden können.

    Güterbahnhöfe werden, fast immer mit stumpf endenden Gleisen - also in Kopfform - angelegt.

    Die Aufgaben eines Güterbahnhofes sind klar defindiert:

      Stückgutverladung: der Güterwagen beinhaltet Frachtstücke aller Art (von Waschmaschinen bis Fahrräder). Die Ware ist verpackt. Um diese Fracht in und aus den Güterwagen zu bringen wird ein Güterschuppen der an Gleisen anliegt eine Ladestraße und Rampen benötigt.

      Wagenladungs- oder Rohgutverkehr: sind die Erzeugnisse des Bergbaus, Bauhandwerks und der Land- und Forstwirtschaft. Diese Artikel beseitzen keine Verpackung (Steine, Kohle etc.) und werden in offenen Güterwagen befördert. Um diese Erzeugnisse aufzuladen bzw abzuladen werden Ladegleise mit Kranen und Rampen benötigt.

      Tiertransporte: Tiertransporte werden in besonderen Wagen vorgenommen. Es sind hier an den Güterbahnhöfen entsprechende Stallungen erforderlich um das Verfrachten und Aufnehmen des Tiere, teils auch mit Übernachtungen und Ruhepausen zu bewerkstelligen.

      Autotransportzüge hier werden ganze Züge zusammengestellt, die nur mit Autofracht beladen sind. Das Beladen erfolgt meist direkt vom Herstellerwerk. Die jeweiligen Autotranswortwagen werden dann an den Güterbahnhof geschoben. Um die Wagen abzuladen werden dann wieder Rampen benötigt um die Fahrzeuge von den Güterwagen (Autotransportwagen) zu fahren.

    Zur Sonderung und Wiederzusammenführung der Güterwagen nach und von den einzelnen Verkehrsplätzen bzw. Bahnhöfen sind Verschiebegleisgruppen erforderlich, die sich dem Güterbahnhof unmittelbar anschließen. In Großstädten findet man die großen Verschiebebahnhöfe, die weit außerhalb der Innenstadt angelegt werden müssen, da der Flächenbedarf immens ist. Die Güterzüge fahren zunächst auf diese Verschiebebahnhöfe ein und werden hier nach den erforderlichen Zielgruppen zerlegt und dann zu den entsprechenden Verkehrsplätzen gebracht. Weiter in dieses Thema einzusteigen erübrigt sich hier.

    Die Gestalt der Güterbahnhöfe ist abhängig von der Anordnung der Güterschuppen. Man unterscheidet drei Hauptgruppen:

      - Güterschuppen mit Längsladesteigen

      - Güterschuppen mit quergelegten Ladezungen

      - Güterschuppen mit sägeförmigen Ladesteigen.


      Güterschuppen mit Längsladestegen


    Die Güterschuppen mit Längsladesteigen sind am häufigsten anzustreffen. Die Abmessungen der Gebäude bewegen sich zwischen 10 und 20 m. Die Ladestege besitzen in der Regel eine Breite von 1,6, auch bis 2 m. Der Dachüberstand beträgt ca 3,00 m, damit der Ladesteg gegen Regen und Schnee. geschützt ist.

    Güterschuppen mit Längsladestegen      Güterschuppen mit Längsladestegen
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    Güterschuppen mit quergelegten Ladezungen

    Güterschuppen mit quergelegten Ladesteigen sind in England mehrfach ausgeführt worden (Z.B. London, Liverpool), um den vorhandenen eng begrenzten Raum mit möglichst viel Ladelänge auszunutzen. Die Gleise sind dann mit Drehscheiben an die rechtwinklig dazu laufenden Zufuhrgleise angeschlossen. Hydraulische Windetrommeln dienen zur Bewegung der Wagen und der Scheiben. In Deutschland eher selten.

    Güterschuppen mit quergelegten
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    Güterschuppen mit sägeförmigen Ladesteigen.

    Güterschuppen mit sageförmigen Ladesteigen sind selten in Deutschland zu finden. Diese Form der Güterabfertigung ist nur in Großstädten zu finden.

    Güterschuppen mit Längsladestegen     
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