Die Modellbahnfirma Konrad Dressler

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    Bis in die 1960ger Jahre gab es eine Vielzahl von Herstellern, die vereinfachte Spielzeugeisenbahnen in Blech- und später auch in Kunststoffbauweise herstellten. Diese Spielzeugeisenbahnen hatten niedrige Preise und wurden vor allem über Kaufhäuser vertrieben.

    Durch diese billgen Eisenbahnen sollten sich auch breite Bevölkerungsschichten Modelleisenbahnen leisten können. Die Firma Konrad Dressler war so ein Billiganbieter.
    Die Firma Dressler wurde bereits im Jahre 1917 in Fürth gegründet. Bei den ersten Produkten handelte es sich um Haushaltsbedarf, wie z.B. Türgriffe oder Zigarettenstopfer. Mit der Produktion von Spielwaren wurde erst fünf Jahre nach der Gründung begonnen. Hauptsächlich wurden mit Pferden bespannte Kanonen und Militärkutschen hergestellt. 1946 wurde die erste Spur 0 Eisenbahn ausgeliefert. 1956 begann die Produktion der im Zweileitersystem mit 14 Volt Gleichstrom betriebenen Spur H0 Eisenbahnen, für zwei Jahre konnten Schienen des Unternehmens Fleischmann exklusiv vertrieben werden. 1962 wurde die Produktion der Spur 0 Eisenbahnen und der anderen Produkte zu Gunsten einer ausschließlichen Fertigung der Spur H0 Eisenbahnen aufgegeben. Der Vertrieb erfolgte weitgehend über die ehemalige Firma Quelle GmbH, die sich dann im Jahre 1970 für den Vertrieb der Produkte des billigeren Anbieters Lima entschied. Damit fehlte dem Unternehmen Konrad Dressler die wirtschaftliche Existenzgrundlage und sie ging in Konkurs. Gut erhaltene Dressler-Modelle sind mittlerweile bei Sammlern beliebt, da es hier relativ wenige gibt. Die Modelle wurden nur zu Spielzwecken gekauft und deshalb sind die meisten Modelle entweder defekt oder landeten wegen größerer Schäden in der Mülltonne.

    Die Firma Konrad Dressler wurde im Jahre 1917 in Fürth (bei Nürnberg) gegründet. Konrad Dressler hatte, bevor er seine eigene Metall und Spielwarenfabrik gründete schon bei anderen Blechspielzeugherstellern im Blechspielzeugbau Erfahrungen gesammelt. Trotzdem waren die ersten Produkte der Firma keine Spielwaren sondern Haushaltsbedarf, wie z.B. Türgriffe oder Zigarettenstopfer.

    Erst im Jahre 1922 wurde mit der Produktion von Spielwaren begonnen. Der wohl bekannteste Artikel dieser Zeit war der Glockenroller. Das Spielwarensortiment wurde ständig erweitert, hauptsächlich wurden mit Pferden bespannte Kanonen und Militärkutschen hergestellt.

    Ab dem Jahre 1937 wurden das ersten Uhrwerkabgetriebenen Fahrzeuge - Ein Panzerspähwagen - hergestellt.

    Durch den 2. Weltkrieg ist die Produktion unterbrochen worden.

    Mit der Entwicklung der Spur: "0" Eisenbahn hatte Dressler bereits vor dem zweiten Weltkrieg begonnen, sie konnte jedoch aufgrund der Umstellung auf "Kriegsproduktion" nicht mehr produziert werden.

    Dressler Lok
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    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dann ab dem Jahre 1946 die ersten Spur: 0 Uhrwerkseisenbahnen ausgeliefert, außerdem wurden jetzt aus Blech Autos und Laster angeboten.

    Mit der Produktion der H0-Bahn wurde dann im Jahre 1956 begonnen.

    In den 1960er Jahren sind auch Plastikmodelle gefertigt worden.

    Im Jahre 1962 wurde die Produktion der Spur "0" Eisenbahn und der mechanischen Blechspielzeuge eingestellt.

    Hergestellt wurden dann nur noch die H0-Eisenbahnen. Die Produktion dieser Modelle ging hauptsächlich an das Versandhaus Quelle. Als Quelle sich ab dem Jahre 1970 für den billigeren Konkurrenten Lima entschied, bedeutete dies das Ende für die H0-Eisenbahn und auch die gesamte Firma Konrad Dressler. Sie ging in Konkurs.

    Weniger bekannt ist, dass die Firma Dressler für die Firma Trix die sog. Batterielok entwickelt und gebaut hat. Diese Trix-Express Lok ist heute noch bei Sammlern sehr beliebt.

    Dressler Lok      Dressler Lok
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    Die Dressler H0-Eisenbahnen sind relativ einfach zu erkennen, da alle uns bekannten Modelle ein sog. KD-Zeichen besitzen.

    Kleine H0-Dressler-Loks sind nachfolgend zu sehen:     hier geht's zum Link





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